Santiago, Provinz im Norden der Dominikanischen Republik
Die Provinz Santiago liegt in der nördlichen Region Cibao und erstreckt sich über ein großes Gebiet mit verschiedenen Landschaften. Der Fluss Yaque del Norte durchfließt die Gegend, und in manchen Bereichen erheben sich Berge zu bedeutender Höhe.
Die Provinz wurde 1844 nach der Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik als Verwaltungseinheit etabliert. Santiago de los Caballeros entstand als Verwaltungszentrum und wurde zum kulturellen und wirtschaftlichen Schwerpunkt der Region.
Die Region ist bekannt für ihre Tabakplantagen und Rumbrennereien, die seit Generationen Teil des Lebens der Einwohner sind. Diese Handwerkstradition prägt bis heute das Gesicht der Gemeinden und ihre wirtschaftlichen Aktivitäten.
Die Provinz ist über Hauptstraßen leicht mit Santo Domingo und Puerto Plata verbunden, was Reisen in der Region erleichtert. Besucher sollten bedenken, dass die Berggebiete steiler sind und längere Fahrtzeiten erfordern als flachere Gegenden.
Die Provinz trägt überproportional zur Wirtschaft des Landes bei und geht über Landwirtschaft hinaus mit modernen Produktionsstätten. Textil-, Leder- und Lebensmittelherstellung spielen hier eine ebenso wichtige Rolle wie die traditionellen Anbauprodukte.
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