Venetian Islands, Künstliche Inselgruppe in der Biscayne Bay, Miami, Vereinigte Staaten
Die Venetian Islands sind eine Gruppe von sechs künstlich geschaffenen Inseln in der Biscayne Bay, verbunden durch den Venetian Causeway und gelegen zwischen Downtown Miami und Miami Beach. Jede Insel trägt einen Eigennamen – Biscayne, San Marco, San Marino, Di Lido, Rivo Alto und Belle Isle – und wird durch Brücken und Straßen zugänglich gemacht.
Die Inseln entstanden in den frühen 1900er Jahren als Teil von Miamis schneller Expansion, wobei die Causeways und künstlichen Landflächen ein Jahrhundert urbaner Entwicklung einleiteten. Die ursprüngliche Collins Bridge wurde 1913 eröffnet, setzte damals Maßstäbe mit ihrer beeindruckenden Länge und markierte den Durchbruch in der Verbindung der Stadt mit dem Strand.
Die Inseln tragen Namen, die an Venedig erinnern und spiegeln die Begeisterung der Gründer für italienische Architektur wider. Man sieht hier großzügige Villen mit Wasserzugang, wo wohlhabende Bewohner ein Leben am Wasser führen.
Man kann die Inseln über die Venetian Causeway befahren und zu Fuß erkunden, wobei Parkplätze in verschiedenen Gegenden vorhanden sind. Das Gebiet eignet sich besonders für Spaziergänge entlang der Ufer und zum Beobachten von Booten, da es eine niedrige Verkehrsdichte hat und entspannt wirkt.
Flagler Monument Island, eine kleine unbewohnte Insel in der Nähe der Gruppe, bleibt ohne Bebauung und dient als ruhiger Ort für Wassersportler und Naturbeobachter. Viele Besucher übersehen diese versteckte Stelle völlig, obwohl sie einen interessanten Gegenpol zum dicht bebauten Wohngebiet bildet.
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