Western Hemisphere Institute for Security Cooperation, Militärische Bildungseinrichtung in Fort Moore, Georgia, Vereinigte Staaten
Das Western Hemisphere Institute for Security Cooperation ist eine militärische Ausbildungseinrichtung in Fort Moore, Georgia, die Personal aus Nord- und Südamerika schult. Das Institut arbeitet mit Militärangehörigen, Polizeikräften und zivilen Beamten zusammen und vermittelt Kenntnisse in Einsatzführung und regionaler Sicherheit.
Die Schule entstand 1946 in der Panamakanalzone als Ausbildungsstätte für lateinamerikanische Offiziere. Nach dem Vertrag zwischen Torrijos und Carter zog sie 1984 nach Fort Moore um und nahm später ihren heutigen Namen an.
Die Einrichtung trägt ihren Namen seit 2001 und bietet heute Kurse zu Friedensoperationen und Krisenmanagement an. Studierende aus mehreren Dutzend lateinamerikanischen Nationen nehmen jedes Jahr an Lehrgängen teil, die in spanischer oder englischer Sprache durchgeführt werden.
Das Institut liegt innerhalb eines aktiven Militärstützpunkts und erfordert für Zivilbesucher eine vorherige Genehmigung. Kurse finden das ganze Jahr über statt und dauern normalerweise zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten.
Zwischen 1.000 und 1.200 internationale Teilnehmer schließen hier jährlich ihre Ausbildung ab. Die Dozenten sprechen mehrere Sprachen und gestalten den Unterricht zweisprachig, um Verständnis über sprachliche Grenzen hinweg zu fördern.
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