Dinglewood House, Haus in den Vereinigten Staaten
Dinglewood House ist ein großes Wohnhaus aus Italianate-Architektur in Columbus, das 1858 bis 1859 erbaut wurde. Das Gebäude besticht durch dekorative Gesimse, französische Fenster und klassische korinthische Säulen am Eingang sowie eine aufwendig gestaltete Innenausstattung mit modernen Annehmlichkeiten wie Wassersystem und Gasbeleuchtung.
Das Haus wurde 1858 von dem wohlhabenden Geschäftsmann Joel Early Hurt erbaut, der auf nahegelegenen Feldern Baumwolle und Getreide anbaute. Nach Hurts Tod im Anschluss an den Bürgerkrieg verblieb die Residenz in Familienbesitz, durchlief verschiedene Nutzungen als Boardinghaus und Familiensitz und wurde 1972 ins nationale Register eingetragen.
Das Haus trägt den Namen Dinglewood und prägt bis heute das Aussehen des gleichnamigen Viertels mit seinen gepflasterten Zufahrten und Granitstelen. Die Umgebung zeigt, wie sich ein großes Anwesen allmählich in eine Wohngemeinschaft mit verschiedenen Häusern aus unterschiedlichen Epochen verwandelte.
Das Haus liegt in der Dinglewood-Gegend von Columbus und ist einfach zu erreichen, da es deutlich mit seinen historischen Merkmalen hervortritt. Besucher sollten die Granitpfeiler und die kuppelartige Struktur des Geländes beachten, die eine strukturierte Orientierung im Viertel bieten.
Die Tochter der Ursprungsfamilie, Julia, heiratete einen Soldaten und Anwalt namens Peyton Colquitt, der während des Bürgerkriegs von Verwundungen starb. Jahrzehnte später wurden seine Überreste zur Familie zurückgebracht und sein Uniform wird heute in einem lokalen Museum ausgestellt.
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