Garrapata State Park, Staatspark bei Carmel, Vereinigte Staaten
Garrapata State Park ist ein Naturschutzgebiet an der kalifornischen Pazifikküste südlich von Carmel mit Stränden und Wanderwegen durch dichte Waldbestände. Das Gelände erstreckt sich über mehrere hundert Hektar und verbindet Küstenlinie mit Bergen im Landesinneren.
Das Gelände wurde 1835 von Jose Antonio Ezequiel Soberanes besessen und wechselte später in den Besitz von Francis Doud, der es als Ranchland nutzte. Mit dem Wandel zum Naturschutzgebiet verschwand die Viehhaltung und das Land kehrte zu seinen natürlichen Zustand zurück.
Die Gegend war einst Heimat der Ohlone- und Rumsien-Völker, deren Präsenz noch heute in der regionalen Geschichte der Monterey-Küste nachwirkt. Wer hier spaziert, erlebt einen Ort, der diese tiefe Verbindung zur Vergangenheit bewahrt.
Der Park ist über unbefestigte Abzweigungen an der Highway 1 zugänglich, die keine Beschilderung haben und zwischen Carmel und Big Sur liegen. Am besten parkt man an einem dieser Ausfahrten und folgt den Wegen zum Strand oder bergaufwärts in die Wälder.
Während der Wanderungszeit passieren Grauwale dicht an der Küste vorbei, und Seelöwen, Seehunde sowie Seeotter bewohnen die Gewässer das ganze Jahr über. Diese Tierbegegnungen sind oft aus den Wanderpfaden vom Ufer aus zu beobachten.
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