New Idria, Geisterstadt im San Benito County, Kalifornien, USA
New Idria ist eine verlassene Bergbausiedlung im San Benito County im US-Bundesstaat Kalifornien, die sich hoch in den Diablo Mountains befindet. Über hundert alte Gebäude stehen noch, darunter Wohnhäuser, Werkstätten und Teile der einstigen Aufbereitungsanlage, die langsam von der Natur zurückerobert werden.
Die Gegend wurde 1854 nach der Entdeckung von Zinnober erschlossen, woraufhin eine Quecksilbermine entstand, die zu einer der größten in den USA wurde. In den 1970er Jahren wurde die Mine geschlossen, und die Siedlung verfiel danach rasch.
New Idria war eine sogenannte Company Town, in der fast alles dem Bergbauunternehmen gehörte. Die wenigen erhaltenen Gebäude, darunter Wohnhäuser und eine Schule, zeigen, wie das Alltagsleben der Bergleute und ihrer Familien organisiert war.
Das Gelände ist nur über unbefestigte Straßen erreichbar, daher wird ein geländegängiges Fahrzeug empfohlen. Da es vor Ort keine Einrichtungen gibt, sollten Besucher Wasser und Verpflegung mitbringen und wegen Umweltverschmutzung durch Quecksilber Sicherheitshinweise beachten.
In New Idria wurde der Gould Rotary Furnace eingesetzt, ein Schmelzofen, der die weltweite Erzverarbeitung grundlegend veränderte. Zudem gilt die Umgebung als einer der wenigen Orte weltweit, an denen das seltene Mineral Benitoeit vorkommt.
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