Mission District, Lateinamerikanisches Viertel in San Francisco, Vereinigte Staaten.
Das Mission District erstreckt sich nördlich von Cesar Chavez Street bis zur Market Street und ist bekannt für seine bemalten Häuserwände, Cafés und Boutiquen entlang der Mission Street und der Valencia Street. Die Blöcke zwischen beiden Straßen beherbergen viktorianische Holzhäuser, Gemeinschaftsgärten und Galerien, die an Wochentagen wie am Wochenende besucht werden.
Die spanische Mission San Francisco de Asís entstand hier im Jahr 1776 und bildete den Kern einer kleinen Siedlung. Lateinamerikanische Einwanderer kamen ab den 1940er Jahren in größerer Zahl und prägten das Viertel in den folgenden Jahrzehnten.
Wandgemälde bedecken Wände und Garagentore mit Motiven lateinamerikanischer Geschichte, politischer Botschaften und Alltagsszenen aus der Nachbarschaft. In vielen Straßen hängen Geschäfte und Restaurants spanischsprachige Schilder aus, während Taquerías und Panaderías rund um die Uhr geöffnet bleiben.
Der Bezirk liegt etwa 3 Kilometer (2 Meilen) südlich der Innenstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Die besten Stunden zum Flanieren sind vormittags oder nachmittags, wenn die Geschäfte geöffnet sind und weniger Fußgänger unterwegs sind.
Balmy Alley zwischen der 24th Street und der 25th Street zeigt über 30 Wandgemälde auf beiden Seiten der Gasse. Bewohner haben ihre Häuser seit den 1970er Jahren bemalen lassen und schaffen so eine durchgehende Freiluftgalerie.
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