Emigrant Gap, Eisenbahngebirgspass in der Sierra Nevada, Kalifornien.
Emigrant Gap ist ein Bergpass in der Sierra Nevada auf etwa 1.600 Metern Höhe, der steile Felswände und zwei unterschiedliche Flusseinzugsgebiete verbindet. Der Pass markiert die Grenze zwischen der American River- und der Bear River-Drainage.
Die erste dokumentierte Überquerung fand 1844 statt, als die Stephens-Townsend-Murphy Expedition diesen Weg durch die Sierra Nevada nahm. Diese Reise öffnete die Route für später kommende Siedler.
Der Pass trägt seinen Namen von Pionieren, die hier in den 1840er Jahren ihre Wagen zu Tal ließen. Besucher können an diesem Ort heute noch die Spuren dieser frühen Überquerungen nachvollziehen.
Der Pass erhält jährlich über 6 Meter Schneefall, was Winterreisen besonders schwierig macht und gute Vorbereitung erfordert. Wer in den kälteren Monaten durchfahren möchte, sollte mit schwierigen Bedingungen rechnen.
Der Pass war ein kritischer Punkt auf dem kalifornischen Trail, wo frühe Reisende ihre Wagen mit Seilen langsam die steilen Abhänge hinab ließen. Diese Methode war für viele Expeditionen notwendig, um sicher durchzukommen.
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