Hoover–Minthorn House, Präsidentielles historisches Museum in Newberg, Vereinigte Staaten.
Das Hoover-Minthorn House ist ein Holzhaus aus dem Jahr 1881 in Newberg, Oregon, das im Italianate-Stil erbaut wurde und heute als Museumshaus eingerichtet ist. Die Räume sind mit Originalausstattung aus der Zeit um 1890 erhalten und zeigen, wie eine bürgerliche Familie damals wohnte.
Das Haus wurde 1881 von Jesse Edwards errichtet und wenige Jahre später von Henry John Minthorn, einem Arzt und Quäker-Pädagogen, übernommen. Minthorn nahm seinen verwaisten Neffen Herbert Hoover um 1885 bei sich auf, der hier bis zu seiner Abreise an die Stanford University wohnte.
Das Haus gehört den Quäkern und wird von einer Gemeinschaft gepflegt, die es als Erinnerungsort an ihre Wurzeln in Oregon betrachtet. Besucher können die schlichte Einrichtung sehen, die die nüchternen Werte der Quäker im Alltag widerspiegelt.
Das Haus wird von Guides geführt, daher lohnt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen. Die Räume sind klein und für wenige Besucher gleichzeitig ausgelegt, weshalb eine frühzeitige Anfrage ratsam ist.
Herbert Hoover arbeitete während seiner Zeit in Newberg im Büro seines Onkels, das sich gleich neben dem Haus befand und noch heute zu besichtigen ist. Dieses Büro war für ihn der erste Kontakt mit der Geschäftswelt, lange bevor er in die Politik ging.
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