John-Day-Talsperre, Wasserkraftwerk und Talsperre am Columbia River, Oregon und Washington, Vereinigte Staaten.
Das John Day Dam erstreckt sich über 1719 Meter quer durch den Columbia River und nutzt 16 Turbinen, die zusammen 2160 Megawatt Elektrizität für die Region Pazifischer Nordwesten erzeugen. Eine Schleusenkammer neben dem Hauptbauwerk ermöglicht Lastkähnen die Passage durch die unterschiedlichen Wasserstände.
Der United States Army Corps of Engineers begann 1959 mit dem Bau und schloss das Projekt nach zwölf Jahren intensiver Arbeit an der Flussregulierung ab. Der Bau veränderte die Landschaft zwischen Oregon und Washington und schuf einen kontrollierten Wasserweg für Schifffahrt und Energiegewinnung.
Einen Kilometer stromabwärts liegt das Besucherzentrum, wo Fenster in den Turbinenbereich Einblick in die Stromerzeugung geben. Der Ort zeigt regionale Wanderungen während der Lachssaison, wenn Schülergruppen und Familien sich an den Beobachtungsstationen sammeln.
Das Gelände ist tagsüber über eine Straße zugänglich, die entlang dem Nordufer führt, und Parkplätze liegen in der Nähe der Besucherbereiche. Während der Lachswanderung im Frühling und Herbst füllen sich Beobachtungsräume schnell, sodass ein Besuch am Vormittag ruhiger verläuft.
Die Fischtreppe umfasst mehr als 30 Becken, die über 34 Meter Höhenunterschied führen, und Videokameras zeichnen jeden Fisch auf, der hindurchschwimmt. Diese Aufzeichnungen helfen Biologen, Wanderungsmuster und Populationszahlen ohne Störung der Tiere zu verfolgen.
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