Lulu Island, Flussinsel in Richmond, Kanada
Lulu Island ist die größte Landmasse in der Fraser-River-Flussmündung und erstreckt sich von Steveston bis zur östlichen Region bei Queensborough. Das Eiland wird von Deichen geschützt und verfügt über Pumpensysteme, um den Wasserstand während starker Regenfälle zu kontrollieren.
Der britische Administrator Richard Moody benannte die Insel 1862 nach Lulu Sweet, einer Künstlerin, die Eigentum in der Gegend erwarb. Diese Namensgebung stammte aus der Zeit, als die Region schnell wuchs und neue europäische Siedlungen entstanden.
Der südwestliche Teil beherbergt Steveston, einen Fischereihafen mit starken Verbindungen zu japanisch-kanadischen Gemeinden vor dem Zweiten Weltkrieg. Diese Verbindungen prägen bis heute die lokale Identität und zeigen sich in den Gebäuden, Restaurants und jährlichen Feierlichkeiten des Viertels.
Das Eiland ist größtenteils für Autos erreichbar und verbunden mit dem Festland durch mehrere Brücken und Straßen. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte sich auf flaches Gelände einstellen und in den feuchteren Monaten mit Staunässe rechnen.
Die Zusammensetzung der Insel aus Gletscherschluff vom Fraser River führt zu besonderen Anforderungen beim Bau von Fundamenten und Infrastrukturen. Diese Bodenbeschaffenheit macht Bauarbeiten hier technisch anspruchsvoll und unterscheidet die Insel von anderen Siedlungsgebieten der Region.
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