Condon Hall, Brutalistisches Universitätsgebäude an der Universität Washington, Seattle, USA.
Condon Hall ist ein Gebäude der Universität von Washington mit rohem Betonaufbau, geometrischen Mustern und großen, nach Norden ausgerichteten Fenstern an der Fassade. Im Inneren gibt es Hörsäle, Klassenzimmer und Büros, die sich um zentrale Flure auf mehreren Ebenen anordnen.
Das Gebäude wurde 1974 von der Architekturgesellschaft Mitchell/Giurgola entworfen und beherbergte zunächst die Law School der Universität von Washington. Bis 2003 war es Heimat dieser Fakultät, bevor es anderen akademischen Funktionen zugeordnet wurde.
Der Bau verkörpert das Brutalistisch-Ideal der 1970er Jahre, wo Sichtbeton und funktionales Design zentrale Gestaltungsprinzipien waren. Man spürt beim Durchgang, wie die rohen Oberflächen eine Arbeitsatmosphäre schaffen, die auf Zweckmäßigkeit statt auf Schmuck ausgerichtet ist.
Die beste Erkundung erfolgt von außen, um die Betonstruktur und geometrischen Linien in unterschiedlichem Licht zu sehen. Im Inneren sind die Korridore gut gekennzeichnet und einfach zu navigieren, daher eignet sich das Gebäude gut für Besucher, die Brutalist-Architektur dokumentieren möchten.
Die in die Außenfassade integrierten Betonlamellen sind nicht nur Designelemente, sondern dienen als Sonnenschutz, der Licht in den Büros reguliert. Diese funktionale Details zeigen, wie die Architekten Ästhetik und praktische Bedürfnisse miteinander verbunden haben.
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