Skidoo, ghost town in Inyo County, California
Skidoo ist ein aufgegebener Bergbauort in Inyo County, der sich über 1.700 Meter hoch in den Bergen erstreckt. Die Überreste umfassen eine alte Pochanlage, Minenschächte und zerstreute Gebäudefundamente, die vom Alltag während des frühen 20. Jahrhunderts zeugen.
Skidoo begann 1906, als zwei Goldsucher Goldvorkommen während eines Nebels entdeckten und Ansprüche geltend machten. Der Ort wuchs schnell und erreichte 1907 etwa 700 Einwohner, bevor der Goldabbau nach 1909 zurückging und die meisten Menschen die Stadt bis 1917 verließen.
Der Name Skidoo stammt aus einer umgangssprachlichen Redewendung der Zeit, die bedeutete, schnell zu gehen oder zu verschwinden. Die Ruinen zeigen heute, wie Menschen in dieser abgelegenen Gegend lebten und arbeiteten, während die Landschaft um die Überreste herum von der Stille der Wüste geprägt ist.
Der Zugang zu Skidoo erfolgt über unbefestigte Straßen, die ein geländegängiges Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit erfordern. Die abgelegene Lage bedeutet wenig Schatten und extreme Temperaturen, daher sollten Besucher ausreichend Wasser und Schutzkleidung mitbringen.
Eine über 37 Kilometer lange Wasserleitung transportierte Wasser von fernen Bergquellen zur Mine, ein beeindruckendes Ingenieurwunder für die Wüstenregion. Diese Rohre sind teilweise noch heute sichtbar und zeigen die Hartnäckigkeit der frühen Bergleute, unter extremen Bedingungen Goldabbau zu betreiben.
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