Scotty's Castle, Spanische Kolonialvilla im Death Valley Nationalpark, Vereinigte Staaten.
Scotty's Castle ist eine zweistöckige Villa mit weißem Stuckputz, roten Dachziegeln und schmiedeeisernen Verzierungen, die in Grapevine Canyon auf etwa 916 Metern Höhe steht. Das Gebäude zeigt spanisch-koloniale Wiederbelebungsarchitektur mit großen Fenstern, breiten Veranden und malerischen Torbögen, die sich über das Anwesen verteilen.
Albert Johnson, ein Chicagoer Millionär, erbaute diesen Ferienpalast zwischen 1922 und 1931 und investierte beträchtliche Mittel in das ehrgeizige Projekt. Das Gebäude entstand während einer Zeit der wirtschaftlichen Expansion und spiegelt den Wohlstand und die Ambitionen der damaligen Ära wider.
Das Anwesen ist eng mit der Gestalt des Death Valley Scotty verbunden, einem colorful character, der sich Geschichten über Goldminen ausdachte und zum lokalen Mythos wurde. Seine erfundenen Erzählungen über die Finanzierung des Schlosses sind bis heute Teil der Region's Folklore und prägen, wie Besucher das Gebäude verstehen.
Das Anwesen ist nur während der Wintermonate für Besucher zugänglich, und es werden geführte Besichtigungen angeboten. Es ist wichtig, im Voraus zu buchen, da die Besuche beschränkt sind und Reservierungen obligatorisch sind.
Unter dem Gebäude liegen unterirdische Tunnel, die ein Kraftwerk mit einem Pelton-Rad-Generator und Nickel-Eisen-Batterien enthalten. Diese verborgene technische Ausrüstung war notwendig, um die Villa mit Strom zu versorgen, lange bevor die Gegend an das öffentliche Netz angeschlossen war.
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