Operation Upshot-Knothole, Nukleare Testserie in Nevada Test Site, Vereinigte Staaten.
Operation Upshot-Knothole war eine Serie von elf Atomtests, die zwischen März und Juni 1953 auf dem Nevada Test Site durchgeführt wurden, mit verschiedenen Zündungsmethoden wie Fallabwürfen und Turmaustösungen. Die Tests verwendeten unterschiedliche Liefermethoden, um Daten über Strahleneffekte zu sammeln und militärische Strategien zu testen.
Die Operation markierte eine wichtige Phase der nuklearen Entwicklung während des Kalten Krieges und war der erste Test einer Atomkanone. Etwa 18.000 Verteidigungsmitarbeiter waren an diesen Tests beteiligt und sammelten kritische Daten für die zukünftige Militärplanung.
Diese Atomtests prägten die amerikanische Militärdoktrin und formten die öffentliche Wahrnehmung von Atomkriegführung durch landesweite Fernsehübertragungen ausgewählter Detonationen.
Soldaten beobachteten die Detonationen aus Schützengräben in verschiedenen Entfernungen, um die Auswirkungen direkter Exposition zu messen. Besucher dieser historischen Stätte sollten wissen, dass der Zugang heute begrenzt oder nur mit spezieller Genehmigung möglich ist.
Ein besonderer Test war Grable, bei dem ein 280-mm-Atomgeschoss aus einer speziellen Kanone abgefeuert wurde und die Machbarkeit nuklearer Artillerie bewies. Dieser Test zeigte erstmals, dass Nuklearwaffen auch als transportable Feldwaffen eingesetzt werden konnten.
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