Grand Canyon Caverns, Schauhöhle im Coconino County, Arizona
Die Grand Canyon Caverns sind ein trockenes Kalksteinhöhlensystem auf dem Coconino-Plateau im Coconino County, Arizona, 64 Meter (210 Fuß) unter der Oberfläche. Ein 1962 gesprengter 64 Meter tiefer Schacht enthält einen großen Aufzug zu den Gängen. Der natürliche Eingang wurde auf Wunsch der Hualapai verschlossen. Eine dunkelbraune Plakette mit der Aufschrift „SNOWBALL PALACE“ sitzt an einer hellen, knubbeligen Felswand.
Walter Peck, ein Goldsucher, stieß 1927 zufällig auf die Höhlen und öffnete sie für Reisende gegen 25 Cent Eintritt. 1935 vereinbarten das Civilian Conservation Corps und die Works Progress Administration mit Peck den Bau eines neuen Eingangs. 1962 wurde ein 64 Meter tiefer Schacht in den Kalkstein gesprengt und ein großer Aufzug eingebaut; der natürliche Eingang wurde auf Wunsch der Hualapai verschlossen, die ihn als heilige Grabstätte betrachteten.
Die Höhlen tragen den Havasupai-Namen Ŧathiil Ñwaʼa oder Ŧathiil Ñhaʼa. Walter Peck nannte sie zuerst Yampai Caverns; der Name wurde bis 1957 zu Coconino Caverns, bis 1962 zu Dinosaur Caverns und dann zu Grand Canyon Caverns. Der natürliche Eingang wurde auf Wunsch der Hualapai verschlossen, da er als heilige Begräbnisstätte galt.
Der Hauptzugang erfolgt über einen Aufzug, der Besucher direkt in die Hauptkammer bringt, wo befestigte Gehwege mit Handläufen die Fortbewegung erleichtern. Zusätzliche Touren führen tiefer in weniger ausgebaute Bereiche und erfordern etwas mehr Beweglichkeit.
Ein Teleskop für kosmische Strahlung arbeitet seit 1979 etwa 38 Meter (126 Fuß) unter der Oberfläche und sammelt wissenschaftliche Daten zur Teilchenphysik. Die natürliche Abschirmung durch das Gestein macht die Höhle zu einem geeigneten Ort für solche Messungen.
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