Grand Canyon Caverns, Schauhöhle in Coconino County, Arizona.
Die Grand Canyon Caverns sind ein unterirdisches System trockener Kalksteingänge in Coconino County, Arizona, das sich etwa 64 Meter (210 Fuß) unter der Oberfläche erstreckt. Ein Aufzug bringt Besucher in die Tiefe, wo beleuchtete Pfade durch mehrere miteinander verbundene Kammern führen.
Ein Holzfäller namens Walter Peck entdeckte den Eingang zur Höhle im Jahr 1927, nachdem er beinahe in die Öffnung gestürzt war. Später öffnete er die Stätte für Besucher und baute die ersten Wege aus, um Touren durch das unterirdische Netzwerk anzubieten.
Einheimische nennen die Höhle manchmal "die trockenste Kaverne Amerikas", weil unterirdische Gewässer hier vollständig fehlen. Wer heute durch die beleuchteten Gänge wandert, findet rötlich gefärbte Kalksteinwände und glatte Felsoberflächen, die durch Jahrmillionen der Erosion entstanden sind.
Der Hauptzugang erfolgt über einen Aufzug, der Besucher direkt in die Hauptkammer bringt, wo befestigte Gehwege mit Handläufen die Fortbewegung erleichtern. Zusätzliche Touren führen tiefer in weniger ausgebaute Bereiche und erfordern etwas mehr Beweglichkeit.
Ein Teleskop für kosmische Strahlung arbeitet seit 1979 etwa 38 Meter (126 Fuß) unter der Oberfläche und sammelt wissenschaftliche Daten zur Teilchenphysik. Die natürliche Abschirmung durch das Gestein macht die Höhle zu einem geeigneten Ort für solche Messungen.
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