Enghien-les-Bains, Thermalstadt in Val-d'Oise, Frankreich
Enghien-les-Bains ist eine Gemeinde im Département Val-d'Oise, 14 Kilometer nördlich von Paris gelegen. Der zentrale See wird von Parkanlagen umgeben und bildet zusammen mit den Kureinrichtungen und Promenaden das Herzstück des Ortes.
Die Entdeckung schwefelhaltiger Quellen im Jahr 1766 verwandelte die Sumpflandschaft in einen Kurort, der im 19. Jahrhundert wachsende Beliebtheit erlangte. Kaiser Napoleon III. besuchte den Ort mehrmals und trug zur weiteren Entwicklung bei.
Der Name verweist auf die belgische Stadt Enghien, die der Familie Condé gehörte, welche hier ebenfalls Ländereien besaß. Besucher bemerken heute die Belle-Époque-Architektur rund um den See, wo sich Villen und Hotels aus dieser Zeit befinden.
Der Ort liegt an der Bahnlinie Transilien Paris-Nord und verfügt über zwei Bahnhöfe mit direkter Anbindung an die Hauptstadt. Fußwege rund um den See sind ebenerdig angelegt und leicht zugänglich.
Das 1901 eröffnete Casino ist die einzige Spielbank innerhalb der Pariser Metropolregion und verbindet Glücksspiel mit Theateraufführungen. An manchen Abenden finden im selben Gebäude gleichzeitig Konzerte und Spielrunden statt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.