Lac d'Enghien, See in Enghien-les-Bains, Frankreich
Der Lac d'Enghien ist ein 43 Hektar großer Süßwassersee in Enghien-les-Bains im Val-d'Oise, entstanden durch einen im Mittelalter am Ausgang eines Sumpfes im Tal von Montmorency angelegten Damm. Er ist 930 m lang und 500 m breit, hat einen Umfang von 3 km und ist nur 1,10 bis 1,85 m tief, mit maximal 2,55 m am Überlauf unter dem Steg. Er besitzt eine einzige künstliche Insel, die Île des Cygnes, die 1860 aus ausgeschlammtem Schlamm aufgeschüttet wurde.
Der See entstand aus einem Sumpf am Grund des Tals von Montmorency, der im Mittelalter zu einem Gewässer aufgestaut wurde. Enghien-les-Bains wuchs im 19. Jahrhundert an seinen Ufern, nachdem die schwefelhaltigsten Thermalquellen Frankreichs entdeckt worden waren, kalt mit 11,8 bis 13 °C. Die Île des Cygnes entstand 1860 aus dem Schlamm einer Ausbaggerung.
Der See gab Enghien-les-Bains seinen Namen, einer Gemeinde, die im 19. Jahrhundert an seinen Ufern entstand, nachdem die schwefelhaltigsten Thermalwässer Frankreichs entdeckt worden waren. Diese Wässer sind kalt, 11,8 bis 13 °C, anders als in den Pyrenäen-Bädern. Der See liegt auf 43 m Höhe und überragt die Seine bei Épinay-sur-Seine um 22 m.
Der See liegt am Ausgang des Tals von Montmorency, 11 km nördlich von Paris und auf 43 m Höhe, 22 m über der Seine bei Épinay. Sein Wasser ist flach, zwischen 1,10 und 1,85 m tief, mit maximal 2,55 m am Überlauf unter dem Steg. Er entwässert über den kanalisierten, unterirdischen Ru d'Ormesson zur Seine bei Épinay-sur-Seine.
Die einzige Insel des Sees, die Île des Cygnes, entstand 1860 aus dem Schlamm einer Ausbaggerung des Seegrunds und ersetzt eine ältere Insel gleichen Namens etwas weiter nördlich. Auf dem Seegrund liegt eine etwa 80 cm dicke Schlammschicht, die mit den Jahren dicker wird und regelmäßige Ausbaggerungen erfordert.
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