Große Pariser Moschee, Moschee im Lateinischen Viertel, Paris, Frankreich
Die Große Moschee von Paris ist eine religiöse Stätte in Moorish-Architektur mit einem 33 Meter hohen Minarett, verzierten Höfen und handwerklich gestalteten Details. Das Gebäude bietet neben dem Gebetsraum auch einen Garten, eine Bibliothek, ein Café, ein Hammam und einen Laden.
Der Bau dieser Moschee begann 1922 unter dem Architekten Maurice Tranchant de Lunel und wurde 1926 fertiggestellt als erste große islamische Religionsstätte Frankreichs. Nach ihrer Eröffnung entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Ort für die französische Muslimgemeinde.
Die Moschee ist ein Ort der Begegnung für die muslimische Gemeinde Frankreichs, wo Gläubige zusammenkommen, um zu beten und sich auszutauschen. Man sieht hier Menschen aus verschiedenen Kulturen, die gemeinsam die räumliche Ruhe und spirituelle Bedeutung dieses Ortes nutzen.
Der Ort liegt in der lateinischen Gegend und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, besonders über die nächsten Metrostationen. Besucher sollten beachten, dass manche Bereiche zu Gebetszeiten vorbehalten sind und angemessene Kleidung erwartet wird.
Während des Zweiten Weltkriegs war das Gebäude für viele Menschen ein Zufluchtsort und hat jüdischen Verfolgten Schutz und gefälschte Dokumente angeboten. Diese Rolle der Rettung und Solidarität ist ein oft übersehener Teil seiner Geschichte.
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