Bibliothèque Marguerite-Durand, Stadtbibliothek und feministisches Archiv im Quartier de la Gare, Frankreich
Die Bibliothèque Marguerite-Durand ist eine Spezialbibliothek in Paris, die sich auf die Geschichte und Beiträge von Frauen konzentriert, mit einer breiten Sammlung von Büchern, Dokumenten und Fotografien. Der Bestand umfasst auch persönliche Korrespondenz, Manuskripte und andere Materialien, die das Wirken von Frauen in verschiedenen Bereichen der französischen Gesellschaft dokumentieren.
Das Archiv wurde 1932 gegründet und entstand aus der persönlichen Sammlung einer Journalistin, die sich über Jahrzehnte hinweg für Frauenrechte eingesetzt hatte. Diese Grundlage wurde später erweitert und in eine Fachbibliothek umgewandelt, die bis heute Materialien aus Frauenbewegungen sammelt und bewahrt.
Der Namensgeber war eine Journalistin, die sich im frühen 20. Jahrhundert für Frauenrechte engagierte und deren persönliche Sammlung zum Kern dieser Institution wurde. Die Besucher können hier Werke von Schriftstellerinnen wie Colette und Madame de Staël entdecken und bekommen einen Eindruck davon, wie Frauen ihre Stimmen in der französischen Gesellschaft erheben konnten.
Die Bibliothek liegt in der Nähe der U-Bahn und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen; einen beschrifteten Eingang zu finden ist einfach. Am besten plant man ausreichend Zeit für die Recherche in den umfangreichen Sammlungen ein, und es ist hilfreich, sich vorher zu informieren, welche Bestände man besuchen möchte.
Das Archiv sammelt auch Materialien über frühe Frauenbewegungen mit originalen Briefen und Fotografien, die oft nicht in anderen Institutionen zu finden sind. Diese Dokumente geben einen unmittelbaren Einblick in die persönlichen Erfahrungen und Kämpfe von Aktivistinnen aus dieser Zeit.
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