Église Notre-Dame-de-la-Gare, Katholische Kirche am Place Jeanne-d'Arc, 13. Arrondissement von Paris, Frankreich
Église Notre-Dame-de-la-Gare ist eine Kirche im Romanesque-Revival-Stil auf der Place Jeanne-d'Arc, die mit einem hohen zentralen Langhaus, zwei niedrigeren Seitenschiffen und einem quadratischen Glockenturm mit Spitzhelm gebaut wurde. Das Innere zeigt Kunstwerke von Felix-Jobbé Duval und beherbergt zwei Orgeln, darunter ein bedeutendes Instrument von Aristide Cavaillé-Coll.
Die Kirche wurde zwischen 1855 und 1864 während Kaiser Napoleons III. Kampagne zum Bau von Kirchen errichtet, um die spirituellen Bedürfnisse eines wachsenden Industrieviertels zu erfüllen. Sie entstand in einer Zeit großer städtischer Umgestaltung und wurde zum religiösen Zentrum für die ansässige Arbeitergemeinschaft.
Der Name der Kirche verweist auf ihre ursprüngliche Nähe zum Bahnhof Gare d'Austerlitz, was ihre Verbindung zu diesem Arbeiterviertel widerspiegelt. Heute ist sie ein ruhiger Ort in einem geschäftigen Stadtteil, wo Einheimische und Besucher ankommen, um innezuhalten.
Die Kirche ist für Besucher frei zugänglich und bietet reguläre Gottesdienste an, bei denen man die künstlerische Innengestaltung erleben kann. Es ist ratsam, vorab die Öffnungszeiten zu überprüfen und rücksichtsvoll zu sein, da Gottesdienste und private Gebete stattfinden.
Die Kirche beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von Bleiglasfenstern des 20. Jahrhunderts, die von Jacques de Chevalier entworfen wurden. Diese Fenster zeigen biblische Szenen und schaffen eine farbige Atmosphäre, die oft von eiligen Besuchern übersehen wird.
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