Tumulus de l'île Carn, Neolithischer Grabhügel in Ploudalmézeau, Frankreich.
Der Tumulus de l'île Carn ist ein steinerner Grabhügel mit einer Breite von etwa 30 Metern und einer Höhe von etwa 8 Metern, errichtet auf einer Gezeitentagel. Seine Struktur beherbergt drei parallele Ganggräber, die von geschickten Händen aus Tausenden von Steinen zusammengesetzt wurden.
Die Zentralkammer stammt aus der Zeit um 4200 v. Chr. und zählt zu den frühesten megalithischen Begräbnisplätzen in Europa. Archäologische Arbeiten zwischen 1953 und 1972 enthüllten diese antike Verbindung und zeigten, wie Menschen der Jungsteinzeit ihre Toten strukturiert beerdigten.
Der Name stammt aus keltischen Sprachen und bedeutet Steinhaufen, was die alte Bauweise dieser Grabstätten widerspiegelt. Menschen haben diesen Ort über Jahrtausende als einen wichtigen Begräbnisplatz betrachtet und respektiert.
Der Zugang zur Insel ist nur bei Ebbe möglich, daher sollten Besucher die Gezeitentabellen überprüfen, bevor sie anreisen. Führungen werden in den Sommermonaten über die Touristeninformation von Ploudalmézeau organisiert und helfen dabei, die antike Struktur richtig zu verstehen.
Die zentrale Kammer hat eine ungewöhnliche Q-Form, die in megalithischen Bauten dieser Zeit selten ist. Keramikscherben, die Archäologen dort fanden, wurden so charakteristisch, dass sie eine ganze Kategorie von Töpferwaren definierten, die heute nach diesem Ort benannt wird.
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