Palais des Fêtes, Konzerthalle und Veranstaltungsort im Neustadt-Viertel, Straßburg, Frankreich.
Der Palais des fêtes ist ein Konzertsaal und Veranstaltungszentrum im Neustadt-Viertel mit charakteristischen Merkmalen des Jugendstils. Das Gebäude verfügt über einen großen Auditoriumsraum mit originalen Deckenmalereien und einer aufwendigen Innenausstattung, die bei Konzerten, Theateraufführungen und Ausstellungen genutzt wird.
Das Gebäude wurde zwischen 1901 und 1903 unter deutscher Verwaltung als Sängerhaus erbaut und diente zunächst als Zentrum für Chöre und Musikvereine. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es in Palais des fêtes umbenannt und blieb ein wichtiger Veranstaltungsort für die Stadt.
Der Name des Gebäudes stammt aus seiner Nutzung als Veranstaltungsort für Feste und Zeremonien in der Belle-Époque-Zeit. Besucher können heute noch die eleganten Deckendekorationen und die prächtige Akustik spüren, die für Konzerte und Festlichkeiten geschaffen wurden.
Das Gebäude befindet sich in der Neustadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Besucher sollten im Voraus prüfen, welche Veranstaltungen anstehen, da das Programm je nach Saison und künstlerischen Aktivitäten variiert.
Das Gebäude beherbergt eine der wenigen erhaltenen Orgeln aus dem frühen 20. Jahrhundert, die noch regelmäßig bei Aufführungen erklingt. Diese Orgel wurde 1909 installiert und trägt wesentlich zum besonderen Klang der Aufführungen bei.
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