Straßburg, Europaparlament-Stadt in Grand Est, Frankreich
Strasbourg ist eine Großstadt im Osten Frankreichs, nahe der Grenze zu Deutschland am Fluss Ill. Das Zentrum besteht aus mittelalterlichen Gebäuden, Fachwerkhäusern und zahlreichen Kanälen, die zwischen engen Gassen und kleinen Plätzen verlaufen.
Die Stadt entstand im Jahr 12 vor unserer Zeitrechnung als römisches Lager namens Argentoratum und entwickelte sich später zu einer freien Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Nach wechselnden Herrschaften zwischen Deutschland und Frankreich wurde sie 1944 endgültig französisch.
In der Altstadt sprechen viele Einwohner sowohl Französisch als auch Deutsch, eine Zweisprachigkeit, die sich auf Straßenschildern und in Restaurants zeigt. Die Weihnachtsmärkte ziehen jeden Winter Besucher an, und die elsässische Küche prägt das Alltagsleben mit Flammkuchen und Münsterkäse in vielen lokalen Wirtshäusern.
Die Stadt verfügt über ein ausgedehntes Straßenbahnnetz, das alle Viertel vom frühen Morgen bis spät in die Nacht verbindet. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt lassen sich zu Fuß erreichen, und mehrere Brücken über die Kanäle verbinden die verschiedenen Abschnitte des Zentrums.
Das Europäische Parlament hält jeden Monat seine Plenarsitzungen hier ab, wobei Abgeordnete aus allen Mitgliedsländern anreisen. Die Stadt beherbergt auch den Europarat und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, drei internationale Institutionen an einem Ort.
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