Straßburg: Grande Île, Mittelalterlicher Inseldistrikt in Straßburg, Frankreich
Die Grande Île ist das zentrale Viertel von Straßburg, das von der Ill und dem Kanal des Faux-Rempart umgeben ist und sich über etwa anderthalb Kilometer erstreckt. Das Gebiet wird von einer dicht verflochtenen Netzwerk von Straßen und Gassen geprägt, in denen sich Museen, Geschäfte und Restaurants befinden sowie mehrere Kirchen wie die Kathedrale und die Kirche Saint-Thomas.
Das Gebiet entwickelte sich aus einer römischen Siedlung namens Argentoratum, die später zum mittelalterlichen Zentrum Straßburgs wurde. 1988 wurde das gesamte Viertel als erstes vollständiges Stadtzentrum in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Der Stadtteil zeigt sich heute in seinen Fachwerk- und Steinhäusern mit Innenhöfen, wo man die regionale Bauweise von Renaissance und Mittelalter deutlich erkennt. Menschen spazieren durch enge Gassen vorbei an Läden und Cafés, die in diesen alten Gebäuden untergebracht sind und das Viertel mit Leben erfüllen.
Besucher können das Viertel über mehrere Brücken erreichen und es zu Fuß oder mit der Straßenbahn erkunden, wobei die Wege durch enge Gassen manchmal schwierig zu navigieren sind. Ein Spaziergang ohne festes Ziel ist oft der beste Weg, um die Ecken und Innenhöfe zu entdecken, die vom Ufer aus nicht sichtbar sind.
Das Viertel beherbergt den Palais Rohan, einen beeindruckenden Palast aus dem 18. Jahrhundert, der heute mehrere Museen mit Sammlungen zur Geschichte und Kunst beherbergt. Ein weiterer interessanter Aspekt ist der westliche Teil Petite France, wo historisch Gerber ihre Handwerkskunst ausübten und die alten Häuser auf dem Wasser zu stehen scheinen.
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