Petite France, Mittelalterliches Viertel in Straßburg, Frankreich.
Petite France ist ein Stadtviertel in Straßburg mit Fachwerkhäusern, die sich um mehrere Kanäle und Wassergräben anordnen. Holzbrücken und Befestigungsmauern verbinden die Gassen und prägen das Bild des Ortes.
Das Viertel entstand als Wohngebiet für Handwerker am Wasser und erhielt seinen Namen im 16. Jahrhundert nach einem Hospital, das Soldaten mit bestimmten Krankheiten behandelte. Die Befestigungen wurden später hinzugefügt, um die Stadt zu schützen.
Die Handwerker, die hier arbeiteten – Gerber, Müller und Fischer – nutzten die Kanäle direkt für ihre Tätigkeiten und prägten so das Erscheinungsbild der Gassen. Ihre Werkstätten und Lagerhäuser bestimmen noch heute, wie Menschen durch die engen Wege gehen und die Gebäude nutzen.
Tram-Linien A und D fahren bis zur Station Langstross Grand Rue, die nur wenige Minuten zu Fuß entfernt liegt. Die Gegend ist am besten zu Fuß zu erkunden, mit flachen Wegen zwischen den Häusern und über die Brücken.
Der Vauban-Damm mit seiner Aussichtsterrasse ist nicht nur eine alte Befestigung, sondern bietet einen Blick auf das gesamte Viertel von oben. Viele Besucher verpassen diesen Überblick und konzentrieren sich nur auf die Straßen unten.
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