Bas-Rhin, Verwaltungsdepartement in Grand Est, Frankreich
Das Bas-Rhin liegt im Nordosten Frankreichs innerhalb der Region Grand Est und umfasst Ebenen entlang des Rheins sowie bewaldete Hügel der nördlichen Vogesen. Das Gebiet erstreckt sich von der deutschen Grenze westwärts bis zu den Mittelgebirgen und schließt Weinberge, Feldlandschaften sowie mehrere naturgeschützte Zonen ein.
Das Verwaltungsgebiet entstand 1790 während der Französischen Revolution aus Teilen des ehemaligen Elsass und erfuhr zwischen 1871 und 1918 sowie zwischen 1940 und 1944 Phasen deutscher Annexion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet endgültig Teil Frankreichs und entwickelte sich zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit europäischer Ausrichtung.
Der Name des Verwaltungsgebiets bezieht sich auf den unteren Lauf des Rheins, und Besucher bemerken heute die zweisprachige Beschilderung in vielen Ortschaften sowie die elsässischen Dialekte in den Dörfern. Die Fachwerkhäuser zeigen rote Sandsteinfassaden und geschnitzte Holzbalken, während lokale Märkte Flammkuchen und Weißwein aus den umliegenden Weinbergen anbieten.
Straßburg dient als Hauptverkehrsknotenpunkt für Bahnreisende und Autofahrer, die das Gebiet erkunden möchten, während kleinere Ortschaften über regionale Buslinien erreichbar sind. Viele Dörfer und Naturgebiete liegen in hügeligem Gelände und erfordern gutes Schuhwerk für Wanderungen oder Radtouren.
Der Naturpark Nordvogesen innerhalb des Gebiets wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet und zeigt Felsformationen aus rotem Sandstein, die über Millionen Jahre geformt wurden. Die Grenze zum benachbarten Deutschland verläuft mitten durch den Rhein, sodass Besucher an manchen Stellen von einem Ufer aus beide Länder überblicken.
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