Grand Est, Verwaltungsregion im Nordosten Frankreichs
Grand Est ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Frankreichs, die an Belgien, Luxemburg, Deutschland und die Schweiz grenzt. Sie erstreckt sich über weite Ebenen, Weinberghügel und die Ausläufer der Vogesen.
Diese Region entstand 2016 durch den Zusammenschluss dreier Gebiete, die zuvor eigenständig verwaltet wurden: Elsass, Champagne-Ardenne und Lothringen. Sie vereint damit Landschaften, die lange zwischen verschiedenen Herrschaften wechselten.
Der Name dieser Region verweist auf ihre Lage am östlichen Rand des Landes, wo französische und deutschsprachige Traditionen bis heute zusammenfließen. Viele Städte tragen zweisprachige Ortsschilder und Familiennamen, die beide Sprachräume verbinden.
Größere Städte wie Straßburg, Reims oder Metz dienen als Zugangspunkte, von denen aus sich ländliche Gebiete leichter erkunden lassen. Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die Region mit Paris und benachbarten Ländern.
Das Europäische Parlament tagt regelmäßig in Straßburg, wodurch die Region zu einem Schauplatz internationaler Diplomatie wird. Abgeordnete aus allen Mitgliedsländern reisen mehrmals jährlich hierher, um europäische Gesetze zu verhandeln.
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