Département Haute-Marne, Verwaltungsdepartement in Grand Est, Frankreich
Haute-Marne ist ein Verwaltungsgebiet im Nordosten Frankreichs, das zwischen der Champagne und dem Burgund liegt und von sanften Hügeln und bewaldeten Plateaus durchzogen ist. Die Präfektur Chaumont und die beiden Unterpräfekturen Langres und Saint-Dizier dienen als Verwaltungszentren für die umliegenden Gemeinden und Weiler.
Die Nationalversammlung schuf das Gebiet im März 1790 als Teil der territorialen Neuordnung nach dem Sturz der Monarchie. Spätere Anpassungen fügten Gemeinden aus benachbarten Regionen hinzu, um die heutigen Grenzen zu formen.
Der Name verweist auf den Fluss Marne, der durch das Gebiet fließt und dessen Oberlauf die Landschaft prägt. Handwerker fertigen hier noch traditionelle Schmiedewaren und Möbel, die in den Werkstätten der Dörfer entstehen und auf regionalen Messen verkauft werden.
Die Anreise erfolgt am einfachsten über die Bahnhöfe in den größeren Städten, von denen aus Busse die kleineren Orte anfahren. Wer die ländlichen Gebiete erkunden möchte, sollte ein Auto mieten, da viele Dörfer nur selten öffentlich verbunden sind.
In den Wäldern wachsen Trüffeln, die von Einheimischen mit speziell trainierten Hunden gesucht werden. Einige Dörfer veranstalten im Herbst kleine Märkte, wo Sammler ihre Funde direkt verkaufen.
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