Kathedrale von Reims, Gotische Kathedrale in Reims, Frankreich
Die Kathedrale Notre-Dame de Reims ist ein gotisches Gotteshaus im Herzen der Stadt im Nordosten Frankreichs. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Länge von 149 Metern mit einem zentralen Kirchenschiff, dessen Gewölbe hoch über den Besuchern aufragen, während drei reich verzierte Portale mit detaillierten Skulpturen den Eingang schmücken.
Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1211, nachdem ein Brand die vorherige Kirche zerstört hatte, und der Bau setzte sich bis ins 14. Jahrhundert fort. Der Ort wurde zur Krönungsstätte für französische Herrscher, wobei die Zeremonie für Karl VII. im Jahr 1429 in Anwesenheit von Jeanne d'Arc stattfand.
Der Name des Gotteshauses leitet sich vom lateinischen Durocortorum ab, der antiken Bezeichnung für die Stadt. Besucher erleben hier noch immer regelmäßige Gottesdienste und Orgeldarbietungen, während die Westfassade mit ihren zahlreichen Heiligenfiguren als Steinbibel für jene diente, die nicht lesen konnten.
Das Gebäude öffnet täglich für Besucher, wobei morgens meist weniger Menschen unterwegs sind als am Nachmittag. Führungen helfen dabei, die Architektur und die geschichtlichen Zusammenhänge zu verstehen, während die Fenster an sonnigen Tagen am besten zur Geltung kommen.
Ein Engel mit ausgebreitetem Lächeln, bekannt als der lächelnde Engel, ziert die Westfassade und wurde nach seiner Beschädigung im Ersten Weltkrieg restauriert. Die Türme beherbergen auch einen astronomischen Mechanismus, der einst zur Bestimmung der Ostertermine diente.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.

