Cathédrale de Reims, Gotische Kathedrale in Reims, Frankreich
Die Cathédrale Notre-Dame in Reims ist eine gotische Kirche in der französischen Region Champagne mit aufragenden Steingewölben, spitzen Bögen und außen angebrachten Stützpfeilern. Das Innere beherbergt Hunderte von geschnitzten Steinfiguren und seitliche Fenster mit buntem Glas, die unterschiedliche Kunststile zeigen.
Die Kathedrale wurde im 13. Jahrhundert begonnen und diente von 815 bis 1825 als Krönungsstätte für französische Könige, darunter Karl VII. im Beisein von Johanna von Orléans. Im Ersten Weltkrieg erlitt das Bauwerk schwere Schäden durch Artilleriebeschuss und wurde danach grundlegend instand gesetzt.
Der Name der Kathedrale verbindet die Marienverehrung mit der Stadt an der Champagne, und die Besucher können das berühmte Lächelnde Engel-Relief sowie die leuchtenden Chagall-Fenster unmittelbar sehen. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Innenleben des Gotteshauses und spiegeln verschiedene Epochen der künstlerischen Gestaltung wider.
Das Gebäude ist täglich ab früh am Morgen zugänglich, und Führungen in verschiedenen Sprachen werden an der Empfangstheke in der Nähe des Eingangs angeboten. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und beachten, dass es in der Kirche still sein sollte, da dort noch Gottesdienste stattfinden.
Nach schwerem Artilleriebeschuss im Ersten Weltkrieg wurde die Kathedrale mit moderner Stahlbeton-Verstärkung in ihrem Gerüst repariert, was sie zu einem Hybrid aus historischem Stein und zeitgenössischem Material machte. Diese Reparaturen sind von außen kaum sichtbar, aber die innere Struktur zeigt diese ungewöhnliche Mischung.
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