Carnegie-Bibliothek, Art-Deco-Bibliothek in Reims, Frankreich
Die Carnegie-Bibliothek von Reims ist eine Bibliothek im Art-Déco-Stil, die sich über fünf Geschosse erstreckt und Bücher sowie historische Manuskripte in halbkreisförmig angeordneten Regalen aufbewahrt. Das Gebäude bietet spezialisierte Bereiche für die Forschung und beherbergt umfangreiche Sammlungen von Literatur und Dokumenten.
Das ursprüngliche Gebäude wurde während des Ersten Weltkriegs durch deutsche Truppen zerstört und später durch eine Stiftung wieder aufgebaut. Das neue Gebäude entstand in den 1920er Jahren und wurde zum Symbol des Wiederaufbaus der Stadt nach dem Krieg.
Die Bibliothek dient als Treffpunkt für Leser verschiedener Interessen und bewahrt Sammlungen auf, die lokale Geschichte und internationale Werke miteinander verbinden. Der Ort spiegelt die Bedeutung wider, die die Stadt dem Wissen und der Bildung beimisst.
Das Gebäude befindet sich auf der Place Carnegie im Zentrum von Reims und ist gut zu Fuß erreichbar. Für die Besichtigung historischer Dokumente sollten Besucher im Voraus planen, da spezielle Sammlungen eingesehene Anfragen erfordern.
Der Eingangsbereich wird von einem zentralen Springbrunnen unter einer hängenden Laterne geprägt, während der Lesesaal mit Zenith-Buntglasfenstern des Künstlers Jacques Gruber bestückt ist. Diese dekorativen Elemente geben dem Raum eine besondere Atmosphäre, die typisch für die Art-Déco-Ästhetik ist.
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