Porte Bazée, Römisches Tor in Reims, Frankreich.
Die Porte Bazée ist das Überbleibsel eines römischen Stadttors in Reims mit erhaltenen Steinen und Architekturelementen aus der Gallo-römischen Befestigung der antiken Stadt Durocortorum. Die Überreste des Torpfeilers befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Universitätsmensa und sind von der Rue de l'Université aus zugänglich.
Das Tor wurde zwischen 180 und 230 nach Christus erbaut und war ursprünglich etwa 13 Meter hoch. Es diente als südlicher Eingang zur römischen Stadt und war ein wichtiger Teil der Befestigungsanlagen, die Durocortorum schützten.
Der Name stammt von 'porta Basilicaris' und verweist auf die Funktion als Zugang zu den Kirchen in den Stadtrandbezirken. Die Bewohner nutzten dieses Tor über Jahrhunderte hinweg als wichtigen Übergang zwischen der Stadt und den religiösen Stätten außerhalb der Mauern.
Man findet die Überreste des Tors direkt in der Nähe des Universitätsgeländes, wo es gut sichtbar ist. Die Lage an der Rue de l'Université macht es einfach zu Fuß zu erreichen und mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu verbinden.
Ein Steinrelief an dem Tor zeigte einst eine mythologische Szene mit einem Triton, Kupido und Venus. Dieses kunstvolle Dekorationselement ist ein seltenes Beispiel der künstlerischen Ausgestaltung, die solche Befestigungen im römischen Reich schmückten.
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