Couvent des Cordeliers de Reims, Mittelalterliche Franziskanerkloster-Ruinen in Reims, Frankreich.
Das Couvent des Cordeliers de Reims ist ein ehemaliges Franziskanerkloster, von dem heute Steinmauern und gotische Bögen an den ursprünglichen Komplex in der Stadt erinnern. Die Überreste bilden einen zentralen Bereich mit mehreren Durchgängen und offenen Flächen, die das Layout des mittelalterlichen Gebäudekomplexes noch erkennen lassen.
Die Anlage wurde im Jahr 1220 gegründet und diente zunächst als Versammlungsort für den Stadtrat von Reims, bevor ein eigentliches Rathaus gebaut wurde. Die Stätte blieb bis zur Französischen Revolution in Betrieb und erlebte danach verschiedene Umnutzungen durch private Unternehmen.
Einheimische nutzen den Ort heute als Treffpunkt, wo die erhaltenen Mauern an die religiöse Bedeutung der Stätte erinnern und die Verbindung zwischen Glauben und Stadtleben veranschaulichen.
Der Ort liegt in einem öffentlich zugänglichen Garten an der Rue de l'Isle und bietet offene Bereiche zum Erkunden und Entspannen. Die Umgebung ist familienfreundlich mit Einrichtungen für Besucher aller Altersgruppen, sodass man sich Zeit für die Besichtigung nehmen kann.
Die Mauern durchlebten eine ungewöhnliche Geschichte mit Phasen als Wollspinnerei und Lagerhalle, bevor sie 1925 unter Denkmalschutz gestellt wurden. Diese industrielle Zweitnutzung zeigt, wie religiöse Gebäude nach der Revolution neue wirtschaftliche Funktionen übernahmen.
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