Barrage Vauban, Burgbrücke im Stadtteil Petite France, Frankreich
Das Barrage Vauban erstreckt sich 120 Meter über die Ill und verfügt über 13 Bögen aus rosa Vogesensteinen. Die Struktur verbindet militärische Zwecke mit architektonischem Reiz und prägt das Bild der Petite-France-Gegend.
Jacques Tarade errichtete das Bauwerk zwischen 1686 und 1690 nach Plänen des Militäringenieurs Sébastien Le Prestre de Vauban. Es wurde entwickelt, um die Stadt zu schützen und ihre Verteidigungsfähigkeiten zu stärken.
Der Korridor im Innern zeigt antike Gipsabgüsse und Skulpturen aus dem Straßburger Münster und dem Palais Rohan in einem eigenen Lapidarium. Diese Sammlung macht die künstlerischen Schätze der Stadt zugänglich und gibt Besuchern einen Eindruck von der reichhaltigen Kunstgeschichte Straßburgs.
Die Terrasse auf dem Dach bietet Aussichten über das historische Viertel und ist eine beliebte Abwechslung beim Erkunden der Gegend. Der Zugang zum Bauwerk ist frei und es empfiehlt sich, ausreichend Zeit für den Aufstieg und die Orientierung einzuplanen.
Das Bauwerk konnte Wasser aufstauen und umliegende Länder fluten - eine Fähigkeit, die tatsächlich während der preußischen Belagerung 1870 zum Einsatz kam. Diese doppelte Funktion als Kunstbau und Waffe macht es zu einem seltenen Beispiel militärischer Wasserkontrolle aus dieser Zeit.
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