Walnut Canyon National Monument, Archäologische Stätte und Naturschutzgebiet im Coconino County, Arizona.
Das Walnut Canyon National Monument ist ein Naturschutzgebiet mit einer Schlucht, deren Wände bis zu 180 Meter tief sind und zahlreiche in die Felsen eingebaute Wohnräume beherbergen. Die Kalksteinwände zeigen natürliche Felsnischen, in denen historische Behausungen gebaut wurden, die Besucher heute noch sehen können.
Der Canyon wurde zwischen 1100 und 1250 n. Chr. von der Sinagua-Kultur besiedelt, die über 80 Wohnräume in die Felswände baute. Diese Periode markiert eine Zeit intensiver Besiedlung, bevor die Menschen die Region verließen und der Canyon wieder ungenutzt blieb.
Die Bewohner bauten ihre Häuser direkt in natürliche Vertiefungen der Felswände und nutzten die umliegenden Flächen für den Anbau von Mais, Bohnen und Kürbis. Diese Art zu leben zeigt, wie eng die Menschen mit ihrer Umgebung verbunden waren und wie sie die Landschaft für ihre Bedürfnisse nutzten.
Der Inselweg ist etwa 1,6 Kilometer lang hin und zurück und führt Besucher an gepflasterten Wegen vorbei an den historischen Räumen. Der Weg geht bergab und dann wieder bergauf, daher sollten Besucher mit stabilen Schuhen und genügend Zeit kommen.
Der Canyon beherbergt über 380 verschiedene Pflanzenarten, die in verschiedenen Höhenstufen wachsen, von Wüstenpflanzen unten bis zu Kiefern oben. Diese Vielfalt entstand, weil die Temperatur und der Niederschlag je nach Höhe stark variieren, was zu unterschiedlichen Lebensräumen führt.
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