Fort de la Montagne, Festung aus dem 17. Jahrhundert in Ville-Marie, Kanada.
Fort de la Montagne besteht aus zwei steinernen Türmen auf der Rue Sherbrooke Ouest, die etwa 13 Meter hoch sind und achteckige Kegeldächer mit Kreuzen tragen. Die Türme sind von der Straße aus sichtbar und zeigen die typische Verteidigungsarchitektur der Kolonialzeit.
François Vachon de Belmont errichtete die Festung 1685, um eine Missionsstation zu schützen, die über 200 Irokesen, Huronen und Algonquisen beherbergte. Die Anlage war Teil der frühen französischen Expansion und des Schutzes von Handelsrouten in der Region.
Die Schwestern der Congregatio Immaculatae Mariae nutzten den Südwestturm als Schulgebäude und den Südostturm als Wohnraum. Diese Gebäude prägen bis heute das Straßenbild und erinnern an ihre religiöse Rolle in der Gegend.
Die Türme sind von der Rue Sherbrooke Ouest aus zu sehen und können jederzeit von außen betrachtet werden, da es sich um ein geschütztes Denkmal handelt. Der Standort befindet sich in zentraler Lage und ist leicht zu Fuß zu erreichen, ideal für einen kurzen Spaziergang durch das Viertel.
Die Schießscharten in den Steinmauern der Türme wurden nie im Kampf eingesetzt und dienten nur als Abschreckung. Diese ungenutzte Bewaffnung zeigt, wie wichtig die symbolische Präsenz für die Sicherheit der Mission war.
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