Einsiedlerhaus, Mittelalterliches Steingebäude in Rapperswil, Schweiz
Einsiedlerhaus ist ein mittelalterliches Steingebäude am Rande des Zürichsees in Rapperswil, mit einem Garten, der in die ehemalige Stadtmauer integriert ist. Das Haus liegt neben dem Capuchin-Kloster und wird über das Endingertor erreicht, ein Torhaus, das beide Gebäude miteinander verbindet.
Das Haus stammt aus dem 13. Jahrhundert und diente ab 1660 als Wollmühle, betrieben von Kapuzinermönchen bis 1971. Diese lange Nutzungsphase prägte das Gebäude und seine Bedeutung für die Region über mehrere Jahrhunderte.
Das Haus dient seit 2012 als Musikschule für Jugendliche und wird gemeinsam von der Stadt Rapperswil und der Vereinigung proMusicante betrieben. Besucher können hier jungen Musikern beim Unterricht zuhören und die lebendige kulturelle Nutzung des historischen Ortes erleben.
Das Gebäude befindet sich an der Endingerstrasse 7 und ist über das Endingertor erreichbar, ein Torhaus, das zum benachbarten Kloster führt. Besucher sollten beachten, dass die Lage am See und neben historischen Strukturen eine ruhige, langsame Erkundung zu Fuß begünstigt.
Das Anwesen unterliegt einer ungewöhnlichen Vereinbarung: Jeden Herbst müssen 50 Kilogramm Äpfel an die benachbarten Kapuziner abgeliefert werden. Diese alte Vereinbarung zeigt die lange Verbindung zwischen dem Haus und dem Kloster.
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