Stadtmuseum Rapperswil, Stadtmuseum in Rapperswil-Jona, Schweiz.
Das Stadtmuseum Rapperswil-Jona nutzt das Breny-Haus, den 28 Meter hohen Breny-Turm und einen Abschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer am Herrenberg, zwischen Schloss Rapperswil, Stadtpfarrkirche und Engelplatz. Turm und Haus, ab 1492 für den Ritter Hans von Landenberg errichtet, bewahren spätgotische Räume wie die Breny- und die Landenberg-Stube; seit 2010–2012 verbindet ein Neubau die beiden historischen Gebäude.
Kern ist ein Wohnturm, den die Herren von Russikon, Dienstleute der Grafen von Rapperswil, im frühen 13. Jahrhundert errichteten. Ritter Hans von Landenberg baute ihn 1492 neu; es folgten die Familien Landenberg, Göldlin, Good und ab 1758 Breny. 1943 wurde das Museum eröffnet, 1958 vermachten die Schwestern Breny die Bauten der Ortsgemeinde. Nach dem Projekt «Janus» blieb es ab Januar 2010 geschlossen und wurde im Oktober 2012 mit einem neuen Zwischentrakt wiedereröffnet.
Das Museum bewahrt die spätgotische Wohnstube und die Landenberg-Stube von 1503 im Originalzustand, mit Wandmalereien, die die Wappen der Familien Landenberg und Hünenberg von 1492 zeigen. Zu sehen ist auch sakrale Goldschmiedekunst aus dem Klosterschatz der 1525 aufgehobenen Prämonstratenserabtei Rüti.
Das Museum nutzt das Breny-Haus, den 28 Meter hohen Breny-Turm und einen neuen Verbindungstrakt zwischen Stadtpfarrkirche und Engelplatz. Eingang und Wechselausstellungen liegen im Neubau, der auch die beiden historischen Gebäude erschliesst; das Stadtmodell von Rapperswil um 1800 und das mittelalterliche Gewerbe folgen im Breny-Haus.
Die ersten Rosen von Rapperswil blühen am Breny-Turm und an der Stadtpfarrkirche, weil ihre mittelalterlichen Sandsteinmauern das ganze Jahr über besonnt sind. Der Turm selbst ragt 28 Meter hoch auf dem Herrenberg auf, der im 16. Jahrhundert den mittelalterlichen Ausbau der Stadt nach Nordosten markierte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.149 Mitwirkenden weltweit.