Haus der Kantone, Verwaltungsgebäude im Roten Quartier, Bern, Schweiz.
Das Haus der Kantone steht an der Speichergasse 6 und der Hodlerstrasse 5 im Roten Quartier und zeigt Architekturelemente aus dem späten 19. Jahrhundert, die für die Schweizer Baukunst jener Zeit typisch sind. Das Gebäude wurde für Versammlungen und Konferenzen entworfen und verfügt über Räume, die für offizielle Treffen und Diskussionen genutzt werden.
Das Gebäude wurde 1891 von den Architekten Otto Dorer und Adolf Füchslin erbaut und entstand während einer Zeit, in der die Schweiz ihre bundesstaatliche Verwaltung ausbauen musste. Der Bau zeigt, wie die Schweiz ihre Strukturen für die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen formte.
Das Gebäude war lange ein Treffpunkt für die Kantone, um sich auszutauschen und gemeinsame Fragen zu besprechen. Die Räume spiegeln diese Funktion wider und zeigen, wie wichtig der gegenseitige Dialog für die Schweiz ist.
Das Gebäude ist an Wochentagen zu sehen, mit Öffnungszeiten von 7:15 bis 18:00 Uhr Montag bis Donnerstag und bis 17:00 Uhr freitags. Am besten besucht man es in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn weniger offizielle Aktivitäten stattfinden.
Seit 2008 ist das Gebäude der Sitz der Konferenz der Kantonsregierungen, einer wichtigen Institution, die Schweizer Politiker beim Austausch unterstützt. Diese Rolle macht es zu einem Ort, wo nationale Entscheidungen vorbereitet werden, auch wenn viele Besucher dies nicht erkennen.
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