Bergwerk Goldene Sonne, Historisches Goldbergwerk in Graubünden, Schweiz.
Das Bergwerk Goldene Sonne ist ein historischer Goldabbau in Graubünden, dessen Stollen in die Bergflanke in etwa 1200 Metern Höhe getrieben wurden. Das obere Stollensystem bildet ein dichtes Netzwerk von Gängen, die sich in die Tiefe des Berges erstrecken.
Im Jahr 1803 entdeckte der Schlosser Vincenz Schneller Gold in herabgefallenen Steinen vom Berg Calanda und gründete daraufhin eine Bergbaugesellschaft. Die Grubenbauten entstanden in der Folge im frühen 19. Jahrhundert.
Der Name des Bergwerks verweist auf die Hoffnung der Bergleute, hier Reichtum zu finden. Heute können Besucher in den Stollen noch die Spuren dieser Suche erkennen.
Der Besuch im Bergwerk erfordert eine geführte Tour und angemessene Sicherheitsausrüstung für die Erkundung der Stollen. Besucher sollten sich auf enge Passagen und unebene Böden in der Bergwelt einstellen.
Zwischen 1803 und 1807 gewannen Arbeiter insgesamt etwa 2,5 Kilogramm Gold aus dem Berg, wobei das größte Stück etwa 125 Gramm wog. Diese Menge war klein, zeigte aber, dass es hier tatsächlich Gold gab.
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