Hochhaus zur Palme, Hochhaus in Enge, Zürich, Schweiz.
Das Hochhaus zur Palme ist ein Gebäude mit einer windmühlenförmigen Grundfläche, das sich über zwölf Stockwerke an der Bleicherweg-Straße erhebt. Die Struktur wird durch massive Betonpfeiler gestützt und enthält im Erdgeschoss eine Tankstelle, ein Schnellrestaurant und eine Bankfiliale, während obere Etagen Parkplätze bieten.
Das Gebäude wurde 1964 von den Architekten Max Ernst Haefeli, Werner Max Moser und Rudolf Steiger erbaut und ersetzte eine Villa aus dem 19. Jahrhundert mit Gärten. Diese Neubebauung markierte eine signifikante Veränderung des Stadtbildes in dieser Gegend.
Das Gebäude zeigt die Schweizer Architektur der Nachkriegszeit und steht für die städtische Umgestaltung Zürichs in dieser Periode. Es wird heute als regionales Kulturgut Klasse B anerkannt und zeugt von der urbanen Entwicklung jener Jahre.
Die Zugänglichkeit zum Gebäude ist einfach, da es sich direkt an einer Hauptstraße befindet und leicht zu erreichen ist. Das Erdgeschoss ist offen für den öffentlichen Zugang und bietet verschiedene Dienste und Geschäfte, die Besucher erkunden können.
Im Foyer zeigt Ilya Kabakovs Installation 'The Fallen Chandelier' aus dem Jahr 1996 einen unmittelbaren Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das Kunstwerk schafft einen nachdenklich stimmenden Moment beim Betreten des Hauses.
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