Tonhalle, Konzertsaal in Zürich, Schweiz
Die Tonhalle ist ein Konzerthaus in Zürich, das direkt an der Uferpromenade des Zürichsees liegt und zwei Säle für klassische und zeitgenössische Musik bietet. Das Gebäude ist Teil des Kongresshaus-Komplexes und beherbergt regelmäßig Konzerte, von großen Orchesterabenden bis hin zu kleineren Kammermusikveranstaltungen.
Die Tonhalle wurde 1895 eröffnet, mit Aufführungen unter der Leitung des Dirigenten Friedrich Hegar und in Anwesenheit des Komponisten Johannes Brahms. Das Gebäude orientierte sich an renommierten europäischen Konzertsälen seiner Zeit und gilt heute als geschütztes Kulturgut von nationaler Bedeutung.
Die fünf Deckengemälde im großen Konzertsaal zeigen Porträts von Bach, Mozart, Beethoven und anderen Komponisten, versammelt in einem sogenannten "Komponistenhimmel". Wer den Saal betritt, blickt unweigerlich nach oben und entdeckt diese farbige Hommage an die Musikgeschichte.
Die Tonhalle liegt direkt an der Seeuferpromenade und ist von der Innenstadt aus gut zu Fuß erreichbar. Nach einer umfassenden Renovierung bis 2021 sind die Einrichtungen auf dem neuesten Stand, während die Akustik des historischen Saals erhalten geblieben ist.
Brahms selbst spielte bei der Eröffnung der Tonhalle im Jahr 1895 und trug damit dazu bei, den Ruf des neuen Saals von Anfang an zu prägen. Es war einer seiner letzten öffentlichen Auftritte, bevor er ein Jahr später starb.
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