Schanze und Oppidum auf Schwaben, Burgruine in Altenburg, Deutschland
Die Muralla und das Oppidum in Schwaben ist eine keltische Siedlung, die sich über etwa 230 Hektar auf einer Halbinsel erstreckt, die durch eine Flussbiegung des Hochrheins nahe den Rheinfall gebildet wird. Die Anlage liegt grenzüberschreitend zwischen Jestetten in Deutschland und Rheinau in der Schweiz und birgt archäologische Schichten, die bei Ausgrabungen freigelegt wurden.
Die Siedlung entstand in der Mitte des 2. Jahrhunderts v.Chr. als keltische Bevölkerung sich an diesem Ort niederließ. Die Besiedlung endete gegen 15 v.Chr., möglicherweise durch römische Expansion und Veränderungen in der Handelssituation.
Der Ort war ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum, wo Münzen geprägt und Waren ausgetauscht wurden. Die Funde zeigen, wie entwickelt die keltische Wirtschaft in dieser Region war.
Die Stätte erstreckt sich über eine große Fläche und ist teilweise bewaldet, daher sollte man festes Schuhwerk und Zeit für die Erkundung einplanen. Wichtige Funde werden im Colombischlössle Archäologischen Museum ausgestellt, das sich in der Region befindet.
Bei den Ausgrabungen wurde die Altenburg-Säule entdeckt, ein bronzener Anhänger, der zu den kunstvollsten keltischen Kunstwerken in Südbaden gehört. Dieses Objekt zeigt das handwerkliche Geschick und den künstlerischen Sinn der damaligen Bevölkerung.
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