Hexenmuseum Schweiz, Hexenmuseum im Schloss Liebegg, Gränichen, Schweiz
Das Museum für Hexenwesen Schweiz befindet sich in Schloss Liebegg und zeigt Gegenstände, Dokumente und Informationen zu magischen Praktiken aus der Schweizer Geschichte. Die Sammlung umfasst persönliche Gegenstände, alte Aufzeichnungen und Materialien, die das Leben während dieser Zeit dokumentieren.
Das Museum wurde 2009 gegründet und konzentriert sich auf die Verfolgungen zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert in der Schweiz. Es dokumentiert eine Zeit, in der Menschen wegen Verdachts auf Hexerei angeklagt, verurteilt und hingerichtet wurden.
Die Ausstellung zeigt, wie Volksglaube und Heilkräuterkunde in der Schweizer Tradition verwurzelt sind und welche Rolle sie in der Alltagskultur spielten. Die Besucher können sehen, welche Pflanzen und Praktiken früher als magisch galten und wie diese Überzeugungen das Leben der Menschen prägten.
Besucher sollten vorher auf der Webseite nachsehen, ob das Museum geöffnet ist, da die Öffnungszeiten nicht regelmäßig sind. Kinder unter 11 Jahren dürfen die Ausstellung nicht besuchen, und es ist ratsam, im Voraus Bescheid zu sagen, wenn man kommen möchte.
Das Gelände hat einen Kräutergarten, in dem man die Pflanzen sehen kann, die früher eine Rolle bei Anschuldigungen spielten. Außerdem gibt es spezielle Abendveranstaltungen und Führungen, die das Thema auf andere Weise erforschen.
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