Ordos Museum, Museum im Kang Bashi Bezirk, China.
Das Ordos Museum ist ein Kunst- und Regionalmuseum im Kang Bashi-Viertel der Stadt Ordos in der chinesischen Inneren Mongolei, untergebracht in einem ungewöhnlichen Bau aus Metallplatten und Stahlrahmen. Das Gebäude verteilt sich auf sechs Etagen, die durch breite Treppen und Brücken miteinander verbunden sind, während ein Glasdach natürliches Licht in den Innenraum lässt.
Das Museum wurde 2008 begonnen und öffnete 2011 seine Türen, nachdem die Metallverkleidung und der Stahlrahmen in rund 15 Monaten fertiggestellt worden waren. Es entstand als Teil des Stadtentwicklungsplans für das damals noch fast menschenleere Kang Bashi-Viertel.
Die Ausstellungsräume zeigen archäologische Funde und Gegenstände aus der Region der Inneren Mongolei, darunter Werkzeuge, Schmuck und Alltagsgegenstände nomadischer Völker. Wer durch die Räume geht, bekommt einen konkreten Eindruck davon, wie die Menschen dieser Steppe früher gelebt haben.
Da das Gebäude sechs Etagen hat, die alle durch Treppen und Brücken erschlossen werden, sollte man genug Zeit einplanen, um alles in Ruhe zu erkunden. Das Glasdach lässt je nach Tageszeit unterschiedlich viel Licht herein, weshalb ein Besuch am Vormittag in der Regel für die Besichtigung angenehmer ist.
Das Gebäude ist mit unregelmäßig geformten Metallplatten verkleidet, die bei Sonnenschein die Wüstenlandschaft ringsum spiegeln und das Aussehen des Baus im Laufe des Tages verändern. Obwohl das Gebäude im Stadtbild auffällt, wissen viele Besucher nicht, dass es ursprünglich für eine fast unbewohnte Stadt gebaut wurde.
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