Boise River, Gebirgsflusssystem im Südwesten von Idaho, Vereinigte Staaten.
Der Boise River ist ein Gebirgsflusssystem, das etwa 160 Kilometer von den Sawtooth Mountains durch Städte und Ackerland bis zu seiner Mündung in den Snake River verläuft. Das Gewässer fließt durch ein Tal mit Wäldern und offenen Flächen, wo sich Boise und kleinere Siedlungen entwickelt haben.
Frühe Kartographen und Entdecker bezeichneten den Fluss im 19. Jahrhundert zunächst als Reed's River, nach einem Pionier namens John Reed. Der heutige Name stammt von französischen Pelzjägern, die das bewaldete Tal wegen seiner dichten Wälder 'boisé' nannten.
Der Fluss spielte eine zentrale Rolle für die Nez Perce und andere Stämme, die hier fischten und lebten. Heute können Besucher an vielen Stellen des Flusses die Bedeutung dieser Geschichte spüren, besonders an den alten Wegen entlang der Ufer.
Der Fluss wird durch drei große Dämme kontrolliert, die Wasser speichern und für Bewässerung der umliegenden Ländereien sorgen. Besucher sollten beachten, dass der Wasserspiegel je nach Jahreszeit und Bewässerungsbedarf stark variiert.
Der Name stammt vom französischen Wort 'boisé', was 'bewaldet' bedeutet, doch heute ist das Tal trocken und halbwüstenähnlich, mit nur wenigen verbliebenen Bäumen in den städtischen Bereichen. Diese Verwandlung zeigt, wie Dämme und Bewässerung die natürliche Landschaft völlig verändert haben.
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