Bonanza, Geisterstadt in Idaho
Bonanza ist eine Geisterstadt in Idaho, die aus etwa sieben erhaltenen Gebäuden besteht, von denen einige restauriert wurden und andere noch in Verfall begriffen sind. Die Anlagen umgeben das Tal des Yankee Fork und zeigen die typische Struktur einer Bergbausiedlung aus dem 19. Jahrhundert.
Bonanza wurde 1876 nach der Entdeckung der General Custer Mine gegründet und wuchs schnell auf über 600 Einwohner bis 1881. Ein großes Feuer im Jahr 1889 zerstörte einen Großteil der Stadt, wonach die Bevölkerung zu einem nahegelegenen Ort namens Custer abwanderte.
Der Ortsname Bonanza spiegelt die Hoffnungen der Goldsucher wider, die hier Reichtum suchten. Die wenigen erhaltenen Gebäude wie das Schulhaus und die alte Saloon zeigen, wie die Bewohner damals lebten und feierten.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich und verfügt über einen gut beschilderten Rundgang, der wichtige Gebäude und historische Stätten kennzeichnet. Das Schulhaus dient als Anlaufstelle für Informationen und Touren durch die alte Siedlung.
In der Nähe steht ein riesiger Goldbagger aus dem Jahr 1939, der bis 1952 betrieben wurde und während seines Betriebs über elf Millionen Dollar an Gold aus den Flüssen förderte. Dieser Bagger ist eine erhaltene Maschine, die Besucher zu bestimmten Jahreszeiten besichtigen können.
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