Yellowstone-Nationalpark, Nationalpark und Biosphärenreservat in Wyoming, Vereinigte Staaten.
Der Park umfasst weitläufige Nadelwälder, alpine Wiesen und über 290 Wasserfälle auf einer Fläche von 8991 Quadratkilometern. Tiefe Schluchten durchziehen die Landschaft, während mehr als 10.000 geothermische Erscheinungen wie Geysire, heiße Quellen, Schlammlöcher und Fumarolen das Gelände prägen.
Präsident Ulysses S. Grant unterzeichnete 1872 das Gesetz zur Gründung des weltweit ersten Nationalparks. Die Armee verwaltete das Gebiet von 1886 bis 1918, bevor der National Park Service die Aufsicht übernahm.
Ranger bieten täglich geführte Wanderungen an und erklären dabei die Besonderheiten der Tierwelt und der thermischen Quellen. Besucher halten sich an markierte Wege und Holzstege, da das Verlassen dieser Pfade wegen der dünnen Erdkrusten über kochendem Wasser gefährlich ist.
Das Gebiet ist von Mai bis Oktober am besten zugänglich, wobei Juli und August die meisten Besucher anziehen. Neun Unterkünfte und zwölf Campingplätze bieten Übernachtungen an, während Besucherzentren Bildungsprogramme anbieten.
Das Gebiet beherbergt die Hälfte aller bekannten geothermischen Erscheinungen der Erde. Unter der Oberfläche liegt eines der größten aktiven Vulkansysteme des Planeten, dessen letzter großer Ausbruch vor etwa 640.000 Jahren die Caldera bildete, die heute das zentrale Plateau bildet.
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