Custer National Forest, Nationalwald in Montana und South Dakota, Vereinigte Staaten.
Der Custer National Forest ist ein großes Waldgebiet, das sich über Montana und South Dakota erstreckt und verschiedene Landschaften wie Berge, offene Grasflachen und Nadelwälder vereint. Die Gesamtfläche bietet eine vielfältige Umgebung mit unterschiedlichen Höhenlagen und Vegetationszonen in den nördlichen Rocky Mountains.
Das Waldgebiet wurde 1907 als Otter National Forest gegründet und erhielt 1908 seinen heutigen Namen. Weitere Veränderungen folgten später durch die Aufnahme zusätzlicher Flächen.
Der Wald beherbergt archäologische Stätten mit Gräbern, Felsgravuren und Malereien der Ureinwohner, die Tausende von Jahren menschlicher Präsenz dokumentieren. Besucher können diese heiligen Orte erleben und verstehen, wie eng die Verbindung zwischen den indigenen Völkern und diesem Landstrich ist.
Viele Wanderwege durchziehen das Gebiet und ermöglichen Erkundungen durch verschiedene Landschaftstypen, wobei Campingplätze an mehreren Stellen verteilt sind. Mehrere Ranger-Büros können bei der Planung von Besuchen und zur Information über lokale Bedingungen helfen.
Das Waldgebiet beherbergt eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Mergelsfalken, kleinen Raubvogelarten, die es zu einem bemerkenswerten Beobachtungsort für Vogelbeobachter machen. Diese Falken sind an die Bedingungen des nördlichen Bergwaldes besonders gut angepasst.
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